Horses

Horses

Eine Produktion von Splitscreen Entertainment in Kooperation mit Theater am Werk

Wiederaufnahme

Sprache

Deutsch

Dauer

ca. 120 Minuten, mit Pause

Wiederaufnahme am

09. März 2024

Inhalt

René ist erfolgreicher Texter, Redenschreiber und Marketingstratege einer rechtskonservativen Bewegung, leidet jedoch seit einigen Monaten an Panikattacken und chronischer Schlaflosigkeit. Nachdem er die Diagnose Burn Out erhalten hat, lässt er sich schließlich zu einem Erholungsurlaub am Land überreden. So ist er gerade auf der sonnigen Landstraße am Weg nach Nassing, als er am Steuer eine Panikattacke erleidet und dabei einen Menschen überfährt. Um den Unfall zu vertuschen, versteckt er den Körper im Kofferraum, als die Erbin des angrenzenden Hofes auftaucht und ihn für einen syrischen Pferdeflüsterer hält, den sie sehnsüchtig erwartet, weil ihr Hengst Prinz Eugen / Che Guevara Verhaltensauffälligkeiten zeigt, die der Tierarzt nicht zuordnen kann. Um nicht aufzufliegen, spielt René das Spiel mit und landet so in dem Flüchtlingsprojekt GUT MENSCH. Der Hof, der von der Erbin Birgit und ihrer Freundin Sabine geführt wird, soll ein solidarisches Zusammenleben von Flüchtenden und Österreicher_innen ermöglichen, finanziert durch öffentliche Mittel und Einnahmen aus dem dazugehörigen Gestüt. Während René sich mit dem kranken Hengst Prinz Eugen / Che Guevara und seinen eigenen Panikattacken konfrontieren muss, gewinnt er frustrierende Einblicke in das seltsam brach liegende Gestüt.

Pressestimmen

„‚Horses' schafft es, Musical und Anti-Musical gleichzeitig zu sein [...] Die Songs, ehrlich rasant oder ironisch schnulzig, treiben die Handlung voran, die Reime sind sauber, unpeinlich und witzig. [...] Dieser Abend: ein einziges Aufatmen."

Martin Pesl, Falter. Die Wochenzeitung aus Wien, 19. Oktober 2022

"4.5 von 5 Sternen"

Thomas Trenkler, KURIER, 18. Oktober 2022

„Die Fassung tariert perfekt Banalitäten (‚Tote Pferde rennen nicht mehr weiter') und vor Assoziationen schillernde Wortspiele aus. Das durchwegs großartige Ensemble scheint vor Spielfreude beinah zu platzen – und kann das in einer Inszenierung, die aus einem Ausritt einen Steppschuhtanz macht, voll ausleben. Große Empfehlung!"

Andrea Heinz, DER STANDARD, 19. Oktober 2022

„[...] die Musik (ist) auf allerhöchster Höhe. Hier haben sich die Lokalmatadore der österreichischen (Theater-)Musikerszene zusammengetan, die in den verschiedensten Konstellationen schon seit Jahren zusammenarbeiten und das mit hörbar großer Freude."

Gabi Hift, nachtkritik.de, 18. Oktober 2022

„Was [...] für ein Erfolg. [...] (Es gibt) einen herrlichen Musicalabend mit dem wohl geilsten Musikmix ever zu hören, zu erleben. [...] Das kann was. [...] Gespielt, musiziert, gesungen, getanzt: Immer großartigst. Toll auch alles drumherum. [...] Was für ein köstlicher, nein einmaliger Genuss. Herkommen."

Daniel Landau, LandausSchnellkritik

Credits

Idee

Imre Lichtenberger Bozoki

Johannes Schrettle

Inszenierung

Imre Lichtenberger Bozoki

Buch und Songtexte

Johannes Schrettle

Mit

Georg Breinschmid

Claudia Kottal

Barbara Kramer

Jörg Haberl

Martin Hemmer

Imre Lichtenberger Bozoki

Suse Lichtenberger

Rebekka Rennert

Christian Strasser

Luka Vlatković

Moritz Wallmüller

Komposition

Georg Breinschmid

Martin Hemmer

Imre Lichtenberger Bozoki

Moritz Wallmüller

Bühne

Nanna Neudeck

Bühnenassistenz

Lenzo

Kostüm

Aleksandra Kica

Choreografie

Sanja Tropp Frühwald

Tontechnik

Alex Bossew

Licht

Tom Barcal

Dramaturgie

Veronika Maurer

Regieassistenz

Sophie Berghäuser

Outside Eye

Sara Ostertag

Social Media

Suse Lichtenberger

Produktionsleitung und Öffentlichkeitsarbeit

Magdalena Stolhofer

Grafisches Konzept und Layout

Apollonia T. Bitzan

Paul Busk

Nächste Vorstellungen im Kabelwerk

Stadt Wien Logo

Biografien

Claudia Kottal

Geboren 1981 in Wien. Sie erhielt ihre Schauspielausbildung am Konservatorium Wien (Diplom 2004). Engagements führten sie unter anderem ins Theater der Jugend, Kosmos Theater Wien, Garage X und Theater Hamakom. Zusammenarbeit mit den Wiener Wortstätten, den Wiener Festwochen und Kernzone 100 und mit Regisseur*innen wie Thomas Birkmeir, Henry Mason, Babett Arens, Sylvie Rohrer, Birgit Doll und Nicholas Ofczarek. 2014 war sie als beste Nebenrolle zum NESTROY-Preis nominiert („Don Gil“/TdJ). Im Fernsehen war sie u. a. in der Krimiserie „Copstories“ und in der Sendung „Wir Staatskünstler“ zu sehen.

Barbara Kramer

Geboren 1977 in Zwettl/NÖ, studierte von 1999-2003 Schauspiel an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz und davor Violine am Musikkonservatorium Wiener Neustadt. Sie spielte zahlreiche Rollen an verschiedensten Theatern u. a. am Schauspielhaus Graz, Hessisches Landestheater Marburg, Pathos Theater München, Theater Arbeit Duisburg, Ensemble Theater Wien, Hundsturm/Volkstheater Wien, Forum Stadtpark Graz, dietheater Wien, Dschungel Wien, TaO Graz, Theater am Lend/Graz, Volkstheater Graz, Garage X/Wien, Hoftheater Mathans, Waldtheater Wenzel, etc. und auf diversen Festivals u. a. Szene Bunte Wähne, SCHÄXPIR Linz, Festival d’Aix-en-Provence und steirischer herbst. Barbara Kramer ist Gründungsmitglied des Theater- und Performancekollektivs zweite liga für kunst und kultur. Ihre Bühnenarbeit wurde mehrmals ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis des Dschungel Wien, dem Förderpreis des Off-Theater Festivals Graz und mit bislang zwei Einladungen zum bestOFFstyria (alles gemeinsam mit zweite liga für kunst und kultur) sowie dem Max-Reinhardt–Preis beim Schauspielschultreffen Essen. Seit 2011 ist sie als Sprechcoach am Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien engagiert.

Suse Lichtenberger

Geboren 1975 in Nagold, Deutschland. Sie studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) und schloss ihre Ausbildung mit Diplom im Jahr 2000 ab. Bis 2003 gehörte sie dem Ensemble des Schauspielhauses Graz an und arbeitet seit 2003 in Wien. Produktionen und Gastspiele an diversen Bühnen in Wien sowie im europäischen Ausland u. a. Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, steirischer herbst, Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien, Staatstheater Stuttgart, Deutsches Theater Göttingen, Krétakör, Budapest, Kosmos Theater, DSCHUNGEL WIEN etc. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseur:innen Niklaus Helbling, Kurt Palm, Wojtek Klemm, Gil Mehmert, Andreas Vitasek, Árpád Schilling, Mercedes Echerer, Maria Sendlhofer und Imre Bozoki. Sie wirkte in der 2018 NESTROY prämierten besten Off-Produktion „Muttersprache Mameloschn“ von makemake produktionen unter der Regie von Sara Ostertag am Kosmos Theater mit. Neben ihrer Theatertätigkeit wirkte sie in mehreren Film- und Fernsehproduktionen mit, u. a. „Vorstadtweiber“ und „Steh auf Du Sau!“ (nominiert für den Max Ophüls Preis 2022). Bekannt wurde sie in den sozialen Medien mit der „Lockdown Linde“ (#LockdownLinde), die während der diversen Lockdowns der Corona-Pandemie im Home Office entstand. Suse Lichtenberger lebt mit ihrer Familie in Wien.

Rebekka Rennert

Geboren 2004, seit 2014 Schülerin des Musikgymnasiums Wien. Sie sammelte erste Chorerfahrungen ab dem vierten Lebensjahr, war 2011 ein Jahr im Kinderchor der Volksoper Wien und 2012-2021 Mitglied des Kinder- und Jugendchores der Wiener Staatsoper. Mit diesem absolvierte sie zahlreiche Bühnenauftritte im Chor sowie auch als Solistin in vielen Repertoire- und Neuproduktionen. Solorollen spielte sie u. a. 2014 in „Das schlaue Füchslein“ (Regie: Otto Schenk), 2018 in „Hänsel und Gretel“, oftmals in „Macbeth“ (Geist), „Tosca“ (Hirte) und diversen Kinderproduktionen der Wiener Staatsoper wie z. B. „Undine“ (2015), „Patchwork“ (2017) und „Was ist los bei den Enakos?“ (2019); weitere Solo- und Ensembleauftritte bei Matineen und Sonderkonzerten in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Norwegen und den Niederlanden. Rennert sammelte zudem Erfahrung bei Schauspielkursen beim Wiener Kindertheater und 2015 als Musikerin/Schauspielerin in der Kinderproduktion „Pünktchen und Anton“ im Kasino Burgtheater (Regie: Cornelia Rainer). Seit 2010 wird Rennert am Violoncello bei Eva Landkammer ausgebildet, seit 2019 bei Andrea Traxler an der Johann Sebastian Bach Musikschule. Seit 2017 Sologesangsausbildung im Förderprogramm und der Studienvorbereitung der Musikschulen Wien bei Maria Woldrich. Rennert nahm erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben (Cello, Kammermusik, Gesang), Kammermusik- und Orchesterkursen der Musikuniversität Wien, der Jeunesse und der Salzburger Festspiele teil.

Georg Breinschmid

Geboren 1973 geboren in Wien, lebt ebenda. Er ist einer der führenden österreichischen Jazzmusiker auf internationalem Parkett, und einer der herausragenden Kontrabassisten unserer Zeit. Breinschmid studierte klassischen Kontrabass an der Wiener Musikhochschule und war von 1994-98 als Orchestermusiker u. a. bei den Wiener Philharmonikern engagiert. Seit 1999 tritt er als einer der vielseitigsten und virtuosesten Bassisten der internationalen Jazzszene hervor. Er arbeitete mit Archie Shepp, Charlie Mariano, Kenny Wheeler, Biréli Lagrène, Triology, Megablast und vielen anderen zusammen. Von 1999 bis 2006 war er ständiger Kontrabassist des Vienna Art Orchestra. Seine unorthodoxen Kompositionen an der Schnittstelle zwischen Jazz, Klassik und Wienerlied gelten als eine der interessantesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Musik und werden von Ensembles wie The Philharmonics, dem Stuttgarter Kammerorchester oder dem Australian Chamber Orchestra aufgeführt. Zahlreiche eigene und von der Kritik hochgelobte CD-Produktionen wie „Wien bleibt Krk“, „Brein`s World“ und „Classical Brein“; zahlreiche Auftragskompositionen für Orchester wie auch für kleinere Ensembles. Zusammenarbeit mit wichtigen künstlerischen Partnern wie Thomas Gansch, Benjamin Schmid, den Janoska Brüdern u.v.a. 2022 und 2023 Veröffentlichung der Bücher „Gute Omen“ und „Die Getränke gehen auf’s Haus“, gemeinsam mit Kabarettist Gunkl verfasst.

Jörg Haberl

Jörg Haberl ist als Schlagzeuger stilistisch betrachtet ein Chamäleon. Seit seinem 13. Lebensjahr sammelt er in Working Bands wie SPIT, BEEFÓLK, TRIO INFERNAL oder JK HABE Erfahrungen, die sein musikalisches Leben maßgeblich beeinflussen und ihn zu einem Teamplayer par excellence gemacht haben. Musikalisch in der Rock- und Popmusik verwurzelt, entschloss er sich nach seiner Grundschulausbildung für ein Jazzstudium an der Kunstuniversität in Graz. Danach ging es für einige Zeit nach New York City um dem American Dream auf den Grund zu gehen. Nach zahlreichen Bandprojekten und Kollaborationen mit unterschiedlichsten Musikern wie Maria Bill, Karl Ratzer, Wolfgang Muthspiel, Teddy Kumpel, David Bell, Susana Sawoff, Helgi Jonsson, Marina Zettl, Georg Laube, Saedi, Mamadou Diabate, Studio Percussion und vielen mehr…, beschloss er, seine Energien auf die Musik und die Bands zu legen, die ihn sowohl musikalisch als auch zwischenmenschlich immer wieder mit Freude und Inspiration erfüllen.

Martin Hemmer

Geboren 1985 in Feldkirch. Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Während des Studiums Mitwirkung am Schauspielhaus Hannover wie auch in freien Projekten in Hildesheim, Hannover und bei den Wiener Festwochen. 2009-2012 Engagement am Theater in der Josefstadt. Seit 2012 als freier Schauspieler tätig, u. a. mit Helga Utz, Paulus Manker, am werk89, dem Kosmos Theater und dem WERK X; 2016-2018 vier Arbeiten mit dem aktionstheater ensemble. Komponist und Liedtexter mehrerer Theaterproduktionen am Dschungel Wien und am Staatstheater Oldenburg. Sänger und Instrumentalist in den Bands Rambo Rambo Rambo und Liver.

Imre Lichtenberger Bozoki

Geboren 1979 in Novi Sad/Vojvodina (Serbien). Studium Jazztrompete an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Trompeter u. a. für das Sandy Lopicic Orkestar, The Base, Marina Zettl, Saedi. Nach dem Studium Bühnenmusiker am Schauspielhaus Graz und am Wiener Volkstheater. Danach Kompositionen und Musikalische Leitungen für das uniT Container (Graz), das Forum Stadtpark Graz, das Volkstheater Wien, das Krétakör Színház (Budapest), das Schauspielhaus Düsseldorf, das Theater im Bahnhof (Graz), die Shakespeare-Festspiele Rosenburg, Kosmos Theater, Landestheater St. Pölten, Mozarteum Salzburg und das Burgtheater Wien. Zusammenarbeit mit zahlreichen Regisseur*innen, u. a. Niklaus Helbling, Árpád Schilling, Stefan Bachmann, Sara Ostertag, Wojtek Klemm, Gil Mehmert, Christine Eder, Ed. Hauswirth, Helmut Köpping, Rupert Henning, Michael Schottenberg, Monika Klengel, Robert Gerloff, Sandy Lopičić. Seit 2006 Produktion und Komposition gemeinsam mit Moritz Wallmüller und Tim Breyvogel in der Band Jason Neustart. 2015 Regiedebüt mit „Familie Tòt“ (István Örkény), 2017 zweite Regiearbeit mit „Zucker Büstenhalter“ (Zyta Rudzka), beide im OFF THEATER Wien.

Christian Strasser

Geboren 1975 in Vöcklabruck. Er studierte an der MUK in Wien Schauspiel. Seit 1998 ist er regelmäßig sowohl auf der Bühne als auch im Kino und TV zu sehen. Engagements führten ihn ans Theater Phönix in Linz, Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Graz und Salzburg, Volkstheater Wien, Rabenhof Theater, TAG, KosmosTheater und die Festspiele Stockerau. Parallel verkörperte er etliche Rollen in Film- und Fernsehproduktion, u. a. in „Bad Fucking“ (2013) von Harald Sicheritz nach der Romanvorlage von Kurt Palm, „Licht“ (2017) von Barbara Albert sowie in den Fernsehserien „Vorstadtweiber“ und „Tatort“. Er tritt regelmäßig als Sänger der Christian & Michael und die Emotionale Rock & Showband auf. Christian Strasser lebt als freier Schauspieler, Regisseur und Musiker in Wien.

Luka Vlatković

Ursprünglich aufgewachsen im künstlerischen Umfeld Salzburgs in einer kroatischen Familie, fand Luka Vlatković schon früh seine Begeisterung für Theater, Musik und Tanz am Musischen Gymnasium Salzburg. 2012 zog er für sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar nach Wien. Noch während des Studiums wurde er ans Wiener Volkstheater engagiert an dem er unmittelbar nach dessen Abschluss 2016 Ensemblemitglied wurde. Dort hat er u.a. mit Robert Gerloff, Sandy Lopičić, Christine Eder, Felix Hafner und Calle Fuhr zusammengearbeitet. Es folgten Gast-Engagements am Landestheater Niederösterreich, im Bronski&Grünberg, am Theater in der Josefstadt, im Werk-X, bei den Bregenzer Festspielen, sowie im Heimathafen Neukölln in Berlin. Als vielseitiger Künstler ist Luka Vlatković neben dem Theater auch in Film- und Fernseh- Produktionen zu sehen und als Musiker tätig. Er war Lead Sänger der Band “Krayne” und hat für diverse Theaterproduktionen und Bands Musik komponiert.

Moritz Wallmüller

Geboren 1979 in Graz. Er arbeitet seit 2004 vor allem als Komponist und Musiker am Theater, ist aber auch in den Bereichen Video und Fotografie tätig. Musikengagements führten ihn an wichtige Bühnen im deutschsprachigen Raum, u. a. ans Maxim Gorki Theater in Berlin, Residenztheater München, ans Schauspielhaus Düsseldorf, ans Staatstheater Mainz, ans Staatstheater Wiesbaden, zu den Salzburger Festspielen, ins Akademietheater, ins Kasino am Schwarzenbergplatz, ans WERK X, ins TAG, ins Theater im Bahnhof, Graz sowie nach Budapest aufgrund einer Arbeit mit Krétakör. Er ist Teil und Mitbegründer des NOTWORK Kollektivs.

Johannes Schrettle

Geboren 1980 in Graz, lebt als freier Autor, Übersetzer und Theatermacher ebenda. Gründungsmitglied der Autorengruppe eigenbau von Theater im Bahhof (1997-2004) und von zweite liga für kunst und kultur (2007-aktuell); stellvertretender Vorsitzender von Forum Stadtpark (2011-2017). Arbeiten außerhalb von zweite liga für kunst und kultur u. a. am Volkstheater Wien, Minoriten Graz, Forum Stadtpark und steirischer herbst, Theater an der Gumpendorfer Straße, Burgtheater Wien und Pathos transporttheater München, steirischer herbst und Gothe Institut Buenos Aires. Diverse Preise und Auszeichnungen u. a. Retzhofer Dramapreis, Literaturförderungspreis der Stadt Graz, Christian-Dietrich-Grabbe-Preis der Stadt Detmold, Dramatikerstipendium des BMUKK, Arbeitsstipendium der Literar-Mechana, AiR-Resideny des Landes Steiermark in Bukarest

Nanna Neudeck

Geboren 1983 in Wien, studierte zunächst Industriedesign an der Kingston University London, Abschluss BA (Hons) Degree. Seit ihrem Bachelorabschluss arbeitet sie als Szenografin für Film und TV vor allem im deutschsprachigen Raum, assistierte am Thalia Theater in Hamburg, am Burgtheater und am Schauspielhaus in Wien und war für zwei Jahre künstlerische Mitarbeiterin im Bühnenbildteam von Christoph Schlingensief. Während ihres Masterstudiums an der Central Saint Martin´s School for Art and Design, studiert sie für ein Gastsemester am Teatron Hazuti in Jerusalem und schließt ihr Studium 2011 mit Auszeichnung ab. 2013/2014 ist sie Stipendiatin des Home Workspace Programs von Ashkal Alwan in Beirut/ Libanon und erhält 2015 das STARTStipendium für darstellende Kunst. Nanna Neudeck ist Gründungsmitglied des Wiener Theaterkollektivs makemake produktionen, für welche sie als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig ist. Neben Arbeiten für die Bühne entstehen diese auch im Bereich der Bildenden Kunst und Befragen mittels skulpturaler und räumlicher Überlegungen, auf welchen Machtstrukturen die empirischen Versionen historischer Narrative gegründet sind.

Lenzo

Geboren 1973 in Hollabrunn, seit 1996 im Kunst- und Kulturbereich tätig. 2002 gründete und moderierte er die „VISUALIST/IN/DABA“, eine Vernetzungsplattform für Visualist:innen. Er entwickelt seither Unterhaltungsformate fürs Fernsehen. Von 2003 bis 2020 war er Redakteur für diverse TV-Sendungen, unter anderem für „Willkommen Österreich mit Stermann & Grissemann“ und „Sendung ohne Namen“. Seit 2003 zeichnet er für die Konzeption, Regie und Produktion von Musikvideos und Kurzfilmen verantwortlich. 2016 lief sein Dokumentarfilm „Adams Art – Ein Dorf im Bilderrausch“ in Zusammenarbeit mit der Golden Girls Filmproduktion auf ORF, ARD und SRF. „Adams Art – Ein Dorf im Bilderrausch“ war zudem bei der Diagonale als bester TV-Dokumentarfilm 2017 nominiert. Aktuell unterhält er als Conférencier und Produzent in der skurrilen Talk-Show „Flagranti“ im Etablissement Shalimar von Wirtin Darija Kasalo, der ehemaligen Betreiberin des GrillX im WERK X-Petersplatz.

Aleksandra Kica

Aleksandra Kica absolvierte ihre Ausbildung im Fach Mode-Design an der Wiener Herbststraße. Noch während ihrer Ausbildung entstanden ihre ersten Kostümbilder am renommierten Wiener Max Reinhardt Seminar. Gleichzeitig engagierte sie sich als Kostümassistentin. Seit 2007 arbeitet sie selbständige Kostümbildnerin und hat bereits über 70 Theaterstücke, Musicals, Operetten ( „West Side Story“, „Sunst Boulevard“, „On your Feet“, „I feel loved“, „Chess“, „My Fair Lady“, „On the Town“, „Jesus Christ Superstar“, „Kuss der Spinnenfrau“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“) und Projekte ausgestattet, u.a.: Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt Wien, Landestheater Vorarlberg, Landestheater Niederösterreich, Festspielhaus St.Pölten, Pfalztheater Kaiserslautern, Goodman Theater Chicago, Traverse Theater Edinburgh, Linz09 Kulturhauptstadt, Theater Regensburg, Wuppertaler Bühnen und Symphonie Orchester, Stadttheater Lübeck, Schauspielhaus Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schloßtheater Celle, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Oper Leipzig, Theater Osnabrück, Wiener Festwochen, Schauspielhaus Graz, Staatstheater Augsburg, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Deutsches Nationaltheater Weimar, Vereinigte Bühnen Bozen und Burgtheater Wien. 2018 entwarf sie die Kostüme für das Projekt „Die letzten Tage der Menschheit“ in der Regie von Paulus Manker in der alten Waffen Fabrik in Wiener Neustadt.

Sanja Tropp Frühwald

Sanja Tropp Frühwald studierte zeitgenössischen Tanz an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD). Als Tänzerin arbeitete sie mit den verschiedensten Künstler*innen zusammen unter anderem Tanja Zgonc, Charles Linehan, Ted Stoffer, Matsune & Subal, Khamlane Halsackda, BADco., Petra Hrašćanec/Saša Božić (De Facto), kainkollektiv, Wendy Houstoun u. a. Sie ist Initiatorin und Mitbegründerin von KLIKER – erstes kroatisches Netzwerk zur Entwicklung von zeitgenössischem Tanz für junges Publikum, das 2013 gegründet wurde, und koordiniert seit 2018 die GENERATOR – internationale Kollaborations-Plattform zur Entwicklung von zeitgenössischem Tanz für junges Publikum. 2016 gründete sie, gemeinsam mit Till Frühwald, den Kunst- & Kulturverein VRUM mit Sitz in Wien. Sanja ist seit 2019 Vorstandsmitglied der ASSITEJ Austria und des Young Dance Networks (global model for exchange in the field of dance for young audience). Sanja Frühwald wurde für die Produktion Jutro, mit dem Grand Prix Award For The Best Performance des Women Theater Festival 2005 in Finnland und Schweden, als beste kroatische Nachwuchschoreografin bei der Platforma Zagreb 2007, mit dem UPUH (kroatische Tanz Gesellschaft) Preis für den außerordentlichen Beitrag zur Entwicklung von zeitgenössischem Tanz in Kroatien 2012, mit dem Spezialpreis der Jury des Gumbekovi Dan Festival 2014 für die Produktion „Minimi“ ausgezeichnet und 2012 für den kroatischen Nationaltheater Preis nominiert

Tom Barcal

Aufgewachsen und wohnhaft in Wien. Seit 2001 als Lichtgestalter,Beleuchtungsmeister und in der technischen Leitung für Kulturinitiativen, Theater- und Festival-Produktionen national und international erfahren. Unter anderem als Coach für berufsbildende Institutionen und Schulen in Wien tätig. Viele Jahre intensives Touring mit freien Dance Companies, PerformerInnen und Musiktheater-Produktionen zu verschiedensten Festivals und Bühnen bilden seine fundierte Basis für ein wertschätzendes Arbeiten mit den Gruppen im technischen und künstlerischen Bereich. Nutzt als Freelancer seine Berufs- und Willensfreiheit bei der Auswahl von Produktionen, die auf Augenhöhe und auf einer positiven Zusammenarbeit zum Erfolg basieren.

Alex Bossew

Alexander Bossew ist Tontechniker, auf Live-Produktionen spezialisiert. Die erste Zeit (1990-1992) verbrachte er im B.A.C.H. in Wien, anschließend kümmerte er sich zehn Jahre lang um die Tontechnik im Kulturzentrum WUK, ab 2002 Tonteam-Mitglied der Halle E+G (MQ). Zehn Jahre Tontechnik bei den Salzburger Festspielen, sieben Jahre tontechnische Leitung des Donaufestivals in Krems unter der Intendanz von Tomas Zierhofer-Kin, 2006 technische Leitung bei Kontracom06 in Salzburg. Festivalbetreuungen bei den Wiener Festwochen, Donaukanaltreiben, Donauinselfest, popfest Wien, Ute Bock Benefiz-Böllerbauer/Haag, zehn Jahre phil-Konzertmarathon im Gartenbaukino, Viennale Filmfestival u. v. a. m. Tontechnische Tourbegleitung u. a. für Sofa Surfers, Jimi Tenor, Gustav & Band, Russkaja, DelaDap, Karuan & Band, I-Wolf, Soap&Skin, Icebreaker, Proletenpassion 2015 ff. Alexander Bossew arbeitet seit 2011 auch als Technischer Support mit Schwerpunkt Live-Technik und Matrixprogrammierung bei der Fa. Kain Audio GmbH.

Veronika Maurer

Veronika Maurer studierte Philosophie in Wien und Paris und arbeitete am Burgtheater als Dramaturgieassistentin u. a. mit René Pollesch und Christoph Schlingensief. Von 2011 bis 2014 war sie am Residenztheater München engagiert, anschließend eine Spielzeit am Schauspielhaus Graz. Von 2015 bis 2020 war sie Dramaturgin am Volkstheater Wien, wo sie u. a. Produktionen von Yael Ronen, Robert Gerloff und Jessica Glause betreute und die Diskussionsreihe „Volkstheatergespräche“ mit Corinna Milborn und Gästen sowie ein jährliches Festival mit Gastspielen aus Osteuropa kuratierte. Seit 2020 arbeitet sie als freie Dramaturgin, u. a. am Werk X-Petersplatz mit Simonida Selimović /Romano Svato („Bibi Sara Kali“), Imre Lichtenberger Bozoki („Horses“), Alireza Daryanavard („TSCHERNOBYL. Eine Chronik der Zukunft “) und mit Jessica Glause für ihre Inszenierung „Bayerische Suffragetten“ an den Münchner Kammerspielen. Seit 2022 ist sie zudem Dramaturgin beim Brechtfestival Augsburg.

Sophie Berghäuser

Geboren 1998 in Salzburg. Sie absolvierte den Kunstzweig des ART ORG. Hier erhielt sie Schauspielunterricht und wirkte in ihrer Schulzeit u. a. an „Faust II“ mit, einer Kooperation des Salzburger Landestheaters und der Salzburger Festspiele. Neben ihrem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften absolvierte sie Regieassistenzen am Schauspielhaus Salzburg und am WERK X für „Opium“. Außerdem engagierte sie sich im Antira-Kollektiv und dem queerfeministischen Kollektiv miss*mutig in Salzburg. Zuletzt absolvierte sie ein Regiepraktikum unter David Bösch für „Ein Volksfeind“ am Theater in der Josefstadt.

Sara Ostertag

Geboren 1985 in Wien, arbeitet seit 2012 freischaffend als Theatermacherin in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Ihr Arbeitsfeld oszilliert zwischen verschiedenen Formaten im Bereich Performance, Choreografie, Musiktheater und Vermittlung. Sie studierte Literaturwissenschaften, Theaterregie und Choreografie in Wien, Zürich und Amsterdam. 2009 schließt sie ihren Bachelor an der Zürcher Hochschule der Künste in Theaterregie ab. Innerhalb ihres Masters studiert sie an der School for New Dance Development sowie an der Akademie der Bildenden Künste Wien in der Klasse für Performancekunst. Sie ist Mitbegründerin des Wiener Künstlerinnenkollektivs makemake produktionen mit dem sie seither in Österreich und international intensiv tätig ist. Ab der Spielzeit 2014/15 war sie bis 2017 als Hausregisseurin am Staatstheater Mainz tätig. Mit 2017 übernimmt sie die künstlerische Leitung des SCHÄXPIR Festivals für junges Publikum in Linz. Ebenfalls seit 2017 Dramaturgie und Produktion bei Florentina Holzinger u. a. bei „Apollon Musagéte“. Auszeichnungen u. a. mit dem Theodor-Körner-Preis für Kunst (2015) sowie NESTROY-Preis in der Kategorie Beste Off-Produktion für ihre Inszenierung „Muttersprache Mameloschn“ (2017, Kosmos Theater). Mit „Das große Heft “ nach Ágota Kristóf standen sie auf der Shortlist des Berliner Theatertreffen 2020 und wurden für den Nestroy Theaterpreis in der Kategorie Beste Off-Produktion nominiert.

Magdalena Stolhofer

1979 in Salzburg geboren. Ab 1994 arbeitete sie regelmäßig beim jährlich stattfindenden Festival sommerszene salzburg, dem künstlerischen Herzstück der SZENE Salzburg. Von 1999 bis 2020 war sie in Wien für das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival tätig, wo sie sich neben der organisatorischen Arbeit auch kuratorischen Tätigkeiten wie der ImPulsTanz Festival Lounge und dem Entwickeln und Durchführen von Spezialprojekten widmete. Zuletzt arbeitete sie in der Kulturabteilung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport und half beim Aufbau von vera* – Die Vertrauensstelle gegen Belästigung und Gewalt in Kunst, Kultur und Sport mit. Nach ihrer Arbeit in der Kulturabteilung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, bei vera* – Die Vertrauensstelle gegen Belästigung und Gewalt in Kunst und Kultur, sowie im Kosmos Theater und WERK X-Petersplatz, widmet sie sich nun hauptberuflich Projekten der freien Szene Wiens.

Apollonia Bitzan

Apollonia T. Bitzan ist freischaffende Fotografin und Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Wien.