SelFist
von Elisabeth Bakambamba Tambwe
Eine Produktion von Dig Up Productions
In Koproduktion mit ImPulsTanz Festival und Theater am Werk
Uraufführung
Am 06. und 07.03.2026
Sprache
Deutsch, Englisch & Französisch
Standort
Kabelwerk
Inhalt
Bang bang, my baby shot me down! Was, wenn dieses „Baby“ ein Teil von uns wäre, der keine Kugeln mehr abfeuert, sondern Bilder – als wäre jedes Selfie wie ein Schuss, der mitten in die eigene Identität geht? Elisabeth Bakambamba Tambwe, die sich als jemand einen Namen gemacht mhat, die bei wohlbekannten Geschichten gern etwas genauer hinsieht, will mehr vom Mythos des Narziss als eine handliche Parabel für unsere Ära der Selbstbezogenheit. Bei ihr steigen Max Mayer, Sunny Jana und Bishop Black, drei Künstler*innen mit radikal unterschiedlichen Backgrounds, herab in den Spiegel und fördern tiefliegende Erkenntnisse über unsere Obsession mit der Oberfläche zutage – Selbstwissen als „notwendiges und riskantes“ Projekt.
SelFist lädt uns ein, Körper, Räume und Geschichten auseinanderzunehmen, als wären sie Puzzleteile, die wir absichtlich falsch zusammensetzen – so lange, bis die Wahrnehmung selbst zu knistern beginnt und die gewohnte Mechanik der Bedeutungen kurz innehält. Ein Moment, in dem das Selbst sich neu erfindet oder zumindest erkennt, wie brüchig es eigentlich ist. Die Produktion, die Tambwes langjährige Beschäftigung mit den Arbeiten des französischen Philosophen Roland Barthes fortsetzt, feierte im Sommer 2025 im Rahmen von ImPulsTanz seine Uraufführung und ist jetzt am Theater am Werk zu sehen.
Credits
Künstlerische Leitung & Choreografie
Elisabeth Bakambamba Tambwe
Entwickelt & performt von
Bishop Black
Max Mayer
& Sunny Jana
Recherche & Dramaturgie
Benoît Jouan
& Leila Vidal Sephiha
Musik & Komposition
Ursula Winterauer
& Bishop Black
Lichtdesign
Svetlana Schwin
Video
Eduardo Triviño Cely
Bühne & Kostüm
Ariel Elbert
Produktion
Indra Jäger
Online-Kommunikation
François Tambwe
Nächste Vorstellungen im Kabelwerk

