State of Empathy

State of Empathy

Eine Produktion von theaternyx*

In Koproduktion mit Theater am Werk

Uraufführung

Inszenierung: Claudia Seigmann und Markus Zett

Premiere am 26.02.2026

Premiere

26.02.2026

Sprache

Deutsch

Dauer

ca. 70 Minuten, keine Pause

Standort

Petersplatz

Einlass

19:00 Uhr

Inhalt

Wien 2066 – eine Stadt, die auf Verbundenheit und Empathie gründet. 

Die Erderhitzung mit knapp über 2 Grad ist in jedem Winkel Wiens spürbar; die Anpassung daran überall gegenwärtig. So wurde die Petersplatz-Spielstätte des Theater am Werk einer von zahlreichen SiestaSpaces® – offenen Räumen im städtischen Untergrund, die den Wiener:innen in den allzu heißen Nachmittagsstunden zum Abkühlen, Ausrasten und Begegnen zur Verfügung stehen.

Dort trifft sich eine Solargesellschaft, in der das Leben langsamer verläuft. Die Hitze strengt die Körper an und ohne fossile Energie ist nicht alles immer zu haben. Die Menschen leben anders und fühlen anders als im Jahr 2026. Sie passen ihr Wirtschaften den Grenzen des Planeten an und setzen auf Kooperation statt Wettbewerb.

 

Neue Tätigkeiten und Berufe entstanden in einer Stadt, in der für die Grundgüter nicht mehr lohngearbeitet werden muss. Der neue Zeitwohlstand ermöglicht eine Vielzahl von Praktiken der Fürsorge, des Schenkens und der gegenseitigen Unterstützung. Neue Wörter bezeichnen jene Gefühlslagen, in die uns der Verlust der gewohnten Welt gebracht hat. 

 

Die Besucher:innen dieses Abends fühlen spielerisch eine Welt vor, in der aus der Bedrohung des Lebens insgesamt ein solidarisches Miteinander erwachsen ist. theaternyx* nennen diese Welt jenseits von Patriarchat und Kapitalismus: State of Empathy.

 

Die Nyxen erweitern ihr in den Arbeiten über.morgen (2019-2022) und Zeitenwalzer (2025) entwickeltes spielerisches Utopietraining mit einem liebevollen, augenzwinkernden Blick auf mögliche zukünftige Seinsweisen im Solarzeitalter.

theaternyx* ist seit seiner Gründung im Jahr 2000 im Grenzfeld von Theater, Performance und sozialer Praxis verortet. Seit 2004 ist der öffentliche Stadtraum Anlass und Schauplatz für orts-, einwohner*innen- oder gemeinschaftsspezifische Stückentwicklungen.

Der interdisziplinäre Ansatz, das sublime Spiel mit der Wahrnehmung der Zusehenden und die Lust an unkonventionellen Aufführungsformaten sorgen für herausfordernde Theaterabende. So gelingen immer wieder neue und andere Blicke auf Städte und ihre Bewohner*innen. Die Erzählungen kreisen um Identität, Diversität und Prekarität; um das Geschichtenerzählen selbst und die Geister von Städten. Die Projekte leben unter anderem davon, immaterielle Spuren im öffentlichen Raum und den Köpfen der Zusehenden zu hinterlassen.

Credits

Stückentwicklung, Inszenierung & Performance

Claudia Seigmann

& Markus Zett

Raum- & Hörinstallationen

Sophie Netzer

& Kerstin Reyer

Kostüm

Kollektiv Ruschka, Regula, Buffetrille

Musik- & Sounddesign

Bernhard Fleischmann

Maske

Marietta Dang

Sujet

Thomas Maier

Produktion

Christina Pröll, theaternyx*

Mit den Stimmen von

Theresa Martini, Tobias Resch und Petra Strasser

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