SPEED (kills content)

SPEED (kills content)

by Martin Gruber and aktionstheater ensemble
A production by aktionstheater ensemble
In cooperation with Theater am Werk and Spielboden Dornbirn
World premiere
Directed by Martin Gruber
Vienna premiere on 11 January 2026

Premiere

11 January 2026

Language

German

Location

Kabelwerk

„Martin Gruber und das Aktionstheater Ensemble zeigen uns einen Überlebenskampf, von dem wir glauben, dass er irgendwann einmal stattfinden wird. Weit gefehlt. Wir haben noch nicht begriffen, dass wir uns bereits mittendrin befinden. Als einer der ganz Wenigen hat es Martin Gruber verstanden, wohin die Reise geht und wo wir heute stehen. (…) Glänzende schauspielerische Leistung. Musik vom Feinsten. Ein kurzweiliger Abend, an dem nicht nur eine Lunte gezündet wird, sondern eine Bombe platzt. Standing Ovations und lang anhaltender Applaus.“

Thomas Schiretz, Vorarlberger Nachrichten

„Kürzlich gastierte das Aktionstheater Ensemble in New York. So etwas habe man noch nicht gesehen, staunte die amerikanische Kritik. Fürwahr die künstlerische Marke, die der Vorarlberger Martin Gruber seit 1989 aufgebaut hat, ist einzigartig. Auf der Bühne landen innerhalb des Ensembles geführte Gespräche, die Gruber mit dem Dramaturgen Martin Ojster zu einem rasanten Textbombardement zusammenbaut, garniert mit Live-Musik und smoother Choreografie. (…) Erstmals damit Konfrontierte bläst so ein Abend fix weg (…) Im Takt von France Galls übermütigem "Laisse tomber les filles" steigern sich Verschwitztheit und Verzweiflung bis zur Klimax.“

Martin Thomas Pesl, nachtkritik.de

„Gesellschaftskritisches Theater erster Güte (…) Die Produktion besticht nicht nur mit schauspielerischer Leistung und überragenden Pointen. Vielmehr ist es ein Stück, das die Zusehenden ernst nimmt und gerade durch die dargestellte Unmenschlichkeit einen selten gewordenen Humanismus ausstrahlt.“

Sebastian Vetter, Neue Vorarlberger Tageszeitung

 „Mit "Speed (kills content)" beweist Martin Gruber mit seinem Aktionstheater erneut, dass dieses Ensemble eine eigene Kategorie von Theater geschaffen hat. Im neuen Stück wurde bei der Betrachtung und Thematisierung der Zustände zudem ein Zahn zugelegt. Das Publikum zog mit und bedachte die Uraufführung (…) mit Standing Ovations. (…) Nicht nur die Aufmerksamkeit des Publikums, auch dessen Ressentiments werden überprüft, und zwar ungemein scharfsinnig.“

Christa Dietrich, APA – Austria Presseagentur

„Diese Verletzlichkeit schmerzt bis in die letzte Reihe auf der Zuschauertribüne. (…) Dadurch liefert das Ensemble unglaublich lebendiges, waches Theater – hier wird Realität nicht abgemalt, sondern ein Raum geschaffen, in dem sie reflektiert werden kann. In dem jeder in Resonanz gehen kann, in Auseinandersetzung – zum Beispiel mit sich selbst.“

Angelika Drnek, Kronen Zeitung

„Trifft auch diesmal die wunden Stellen unseres Lebens. (...) Doch – wie immer bei Gruber – trotz aller Katastrophen lassen sich die sechs nicht unterkriegen. Speed kills vielleicht content. Aber nicht den Lebenswillen.“

Julia Nehmiz, Der Standard

„Was die Fi­gu­ren des Ak­ti­ons­thea­ters En­sem­ble im Stück Speed (kills con­tent) auf­zei­gen, ist, dass man sich selbst nicht ent­kom­men kann  (…) Wie auch in den vor­he­ri­gen Stü­cken spie­len sich die Schau­spie­ler:in­nen im­mer selbst – auf über­höht iro­ni­sche Wei­se. Was sie da­bei in den we­ni­gen Sze­nen an Klei­nig­kei­ten von sich preis­ge­ben, reicht schon aus, um ei­nen blei­ben­den Ein­druck zu ver­mit­teln und sie auf emo­tio­na­le Wei­se zu ent­hül­len.“

Sieglinde Wöhrer, Saiten Magazin, Schweiz

„Für 90 Minuten entsteht ein Sog, ein eigener Kosmos, der Sinne, Verstand und Herz gefangen nimmt. (...) Gruber besitzt ein seltenes Gespür, eine Empfänglichkeit, die selbst feinste Erschütterungen wahrnimmt. Er ist ein Seismograph, der Stimmungen aufnimmt und in präzise körperliche und sprachliche Formen übersetzt – unverkennbar, eigenständig. (…) Die sechs Darsteller:innen leisten Außergewöhnliches. Sie erzählen nicht nur, sie durchleben das Gesagte – physisch, emotional, kompromisslos. (…) Die Musiker weben einen Soundteppich, der die Szenen nicht nur begleitet, sondern antreibt, irritiert, auflädt. (…) – ein unverzichtbarer, grandioser Teil dieses intensiven Theaterabends.“

Dagmar Ullmann-Bautz, KULTUR Zeitschrift

Mehr noch als der internationale Rückgriff auf eine nationalistische Retro-Politik und den damit einhergehende Auswirkungen auf das Individuum, ist es der tägliche Überlebenskampf in einer Money Driven Society, in welchem in SPEED (kills content) kein Innehalten möglich zu sein scheint.

Theatermacher Martin Gruber

Contents

In line with current national and international retro politics, i.e. delving into the cesspool of history, the aktionstheater ensemble has also shifted into reverse gear. They may not be surfing exclusively in our inglorious past of the last three centuries, but at least in their last three plays. And they do so at high speed. What they encounter, apart from the rather unenlightening realisation of how little we know about ourselves (All about me), as well as the insight that society's failure is also our own (Wir haben versagt) and that there are still a few steps to take before we can truly live together (Ragazzi del Mondo), is this: EVERYTHING IS HAPPENING PRETTY FAST!

And instead of slowing down, they step it up a notch, as is their wont. Just like the tech bros, here and across the Atlantic, they simply drive over everything. Over others and over themselves. Speed kills content. What they seek, together with the audience, are moments of calm, if not insight.

 

aktionstheater ensemble is an independent theatre group in Austria, founded in 1989 by director Martin Gruber. The ensemble is known for its ability to reflect on current events with remarkable speed. Its plays consistently address themes that deal with contemporary human issues. Developing plays without a plot has become the group's paradigm. The plays are created from a combination of interviews with actors and authors' texts, which are built into a collage-like dramaturgy during the rehearsal process. With this working method, the ensemble approaches contemporary documentary theatre, but the poetic condensation of reality is at the forefront. From 2015 to 2017 and again in 2021, the ensemble was nominated for the Nestroy Theatre Award in the category ‘Best Off-Production’. The ensemble received the award in 2016. In 2023, it was awarded the Austrian Art Prize for Performing Arts.

Credits

Concept & Direction

Martin Gruber

Text

Martin Gruber & Ensemble

Dramaturgie

Martin Ojster

Stage & Costumes

Valerie Lutz

Music

Andreas Dauböck

Video

Resa Lut

Regieassistenz

Sanna Hufsky

Regiehospitanz

Salome Seidl

Media contact

Gerhard Breitwieser

With

Zeynep Alan

Isabella Jeschke

Thomas Kolle

Kirstin Schwab

Tamara Stern

Benjamin Vanyek sowie Andreas Dauböck

Pete Simpson

& Jean Philipp Oliver Viol

Next performances at Kabelwerk